MdB Ulrich Maurer, Pressemitteilung, Linksfraktion
"Die 12 Millionen Euro Spenden, die alle im Bundestag
vertretenen Parteien außer der LINKEN seit 1998 von Banken und
Versicherungen erhalten haben, waren nicht für die Katz", stellt Ulrich
Maurer angesichts der aktuellen Zahlen über Parteispenden von Allianz,
Deutscher Bank, Commerzbank & Co. und der von der Koalition
beabsichtigten Wohltaten für Banken und Versicherungskonzerne fest. Der
Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Die Koalition lässt sich nicht lumpen und begleicht
die Rechnung prompt: Die Pflegeversicherung soll teilprivatisiert, die
Privaten Krankenversicherungen sollen gestärkt werden. Und die Banken
freuen sich über die angekündigte Ankurbelung der Kreditverbriefungen.
Eine aktuell von meiner Fraktion erstellte Auswertung der
Rechenschaftsberichte der Parteien zeigt: Die CDU kassierte seit 1998
von Banken und Versicherern 6,32 Millionen Euro, die FDP 2,98 Millionen
und die CSU 1,06 Millionen. Schon Rot-Grün hatte sich seinerzeit mit
der Teilprivatisierung der Gesetzlichen Rentenversicherung für die seit
1998 geflossenen 1,61 Millionen Euro Spenden an die SPD und 0,67
Millionen an die Grünen bedankt. DIE LINKE wurde mit keinem Cent
bedacht.
Angesichts dieser Zahlen lautet meine Prognose: Die immer schon nach
Kräften gekaufte Republik wird unter Schwarz-Gelb noch ein ganzes Stück
käuflicher werden."