Das Blutbad von Kundus bestätigt DIE LINKE. in ihrer Ablehnung von Krieg als Mittel der Politik. Die vielen zivilen Toten, die der am 4. September 2009 auf Befehl eines deutschen Oberst geflogene Bombenangriff auf eine große Gruppe von Menschen und zwei Tanklastwagen in Kundus gekostet hat, dokumentieren auf tragische Weise die Realität dieses Kriegseinsatzes in Afghanistan. Mit dieser Broschüre fassen wir unsere Erkenntnisse aus dem Kundus-Untersuchungsausschuss zusammen.
Mit dieser Broschüre wollen wir Bilanz ziehen: Was bedeuten zehn Jahre Krieg für die afghanische Bevölkerung, wie viele Opfer sind zu beklagen, wie viele Ressourcen wurden für Zerstörung und Hass verschwendet statt für Aufbau und Versöhnung, welches korrupte und neoliberale Regime wird in Afghanistan militärisch und politisch etabliert, welche strategischen Überlegungen liegen der Militärintervention zugrunde und wie wirkt sich der „Krieg gegen den Terror“ auf die Außen- und Innenpolitik Deutschlands aus? Welche Folgen hat die zivilmilitä- rische Zusammenarbeit für den zivilen Wiederaufbau in Afghanistan? Wie steht es mit dem angekündigten Abzug der internationalen Truppen.
Mit der Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates droht aus dem Bürgerkrieg in Libyen ein international geführter Krieg zu werden. So richtig es ist, Gaddafis mörderischem Treiben Einhalt zu gebieten, so falsch ist es, dies mit Krieg erreichen zu wollen. Die Charta der Vereinten Nationen wird verletzt. DIE LINKE fordert, eine Kriegsbeteiligung der NATO auszuschließen. Deutschland darf sich weder unmittelbar noch mittelbar an einem militärischen Eingreifen beteiligen.
Kriegskoalition setzt Einsatz in Afghanistan fort. DIE LINKE will unverzüglichen Abzug und mehr zivile Hilfe. So haben die Abgeordneten aus Ihrem Bundesland am 28. Januar 2011 über die Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF) unter Führung der NATO gestimmt.
Christine Buchholz:
ATALANTA-Mandat - Kriegserklärung gegen somalische Bevölkerung
Paul Schäfer:
Die NATO muss liefern: Abrüstung statt Rüstungsspiralen!
Wolfgang Gehrcke:
Mit der NATO-Strategie der Bundesregierung verbindet DIE LINKE nichts
Der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Werner Dreibus, erklärt zu den aktuellen Vorgängen in Libyen: Die Entwicklungen in Libyen geben weiterhin Grund zu größter Sorge: Gaddafis Clan setzt weiterhin auf Gewalt, um die brüchige Macht zu erhalten. Die Situation droht zu einem Bürgerkrieg zu eskalieren. Der politische und diplomatische Druck auf das... Mehr...
Die arabische Welt verändert sich – rasch, tiefgreifend und vielfältig. Europa, oder besser das europäische Establishment blickt staunend nach Tunis, Kairo, Sanaa, Gaza oder Tripolis. In der Kolumne DIE WOCHE wirft Wolfgang Gehrcke, Außenpolitischer Sprecher der Fraktion einen kritischen Blick auf die Rolle der deutschen Politik in Nordafrika:... Mehr...
In Libyen eskaliert die Gewalt der Gaddafi-Regierung gegen Demonstranten, die die sofortige Machtübergabe der Diktatorenfamilie fordern. Angeblich beschoss die libysche Luftwaffe die Demonstranten aus Flugzeugen und Hubschraubern. Reporter dürfen nicht ins Land, Kommunikationsnetze wurden gekappt. Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der... Mehr...
"Mubarak muss weg! Das fordert das ägyptische Volk. Das fordern auch wir", betont Jan van Aken in der Debatte über die SItuation in dem nordafrikanischen Land. Bei all dem Mut, der die Menschen jeden Tag neu auf die Straßen treibt, haben sie Angst, von uns verraten zu werden. Außenminister Westerwelle muss sich entscheiden, ob er auf der... Mehr...
Die Kriegskoalition hat im Parlament beschlossen, den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan fortzusetzen. Als einzige Fraktion im Bundestag hat DIE LINKE geschlossen gegen die Verlängerung dieses Kriegs gestimmt. Ihr außenpolitischer Sprecher, Wolfgang Gehrcke, benennt im INTERVIEW DER WOCHE die Gründe für die Ablehnung des Kriegs und erläutert,... Mehr...
Auf seiner Tagung in Berlin hat der Parteivorstand der LINKEN sich mit der Situation in Ägypten, Tunesien und dem gesamten Nahen Osten befasst. Dazu wurde folgende Erklärung verabschiedet: DIE LINKE begrüßt explizit, dass sich Menschen z.B. in Ägypten oder Tunesien gegen autoritäre und undemokratische Strukturen auflehnen und wünscht diesen... Mehr...
„Die Argumentation der Schwarz-Gelben Koalition in den zurückliegenden Wochen zu den angeblichen entwicklungspolitischen Fortschritten in Afghanistan hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Die SPD hatte noch im Vorfeld ihre Zustimmung zur Verlängerung des Bundeswehrmandates an einen konkreten Abzugstermin gekoppelt. Im Nachhinein war dies scheinbar... Mehr...
Zur ISAF-Verlängerung im Bundestag Mehr...
„Die Pläne der Bundesregierung zum weiteren Umgang mit dem Afghanistankonflikt sind eine Roadmap in den Bürgerkrieg“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den Kabinettsbeschluss zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan. Schäfer erklärt weiter: „Die Bundesregierung setzt darauf, dass... Mehr...
Die SPD hat angekündigt, dem Afghanistan-Mandat der Regierung zuzustimmen. Dazu erklärt Christine Buchholz, Mitglied des Geschäftsführenden Parteivorstandes der Partei DIE LINKE: Die SPD beurteilt den Mandatsentwurf der Bundesregierung für den Beginn des Abzugs der Bundeswehr aus Afghanistan positiv. Der Text für eine Abzugsperspektive noch... Mehr...
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