„Am 1. September 1957 wurde in der damaligen Bundesrepublik zum ersten Mal der „Antikriegstag“ begangen. Das Datum erinnert an den deutschen Überfall auf Polen 1939“, so der Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus dem Wahlkreis Hanau, Werner Dreibus, in einer Presseerklärung.
„Es erinnert auch daran, dass ab diesem Zeitpunkt der deutsche Faschismus nicht mehr nur „Krieg“ nach innen – gegen politische Gegner des Regimes sowie gegen Juden und andere nach der Nazi-Ideologie „Minderwertige“ – führte. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde der Nazi-Terror in ganz Europa verbreitet. Auf rassistische, unsoziale und ausgrenzende Politik im Innern folgten Rassismus und Vernichtung nach Außen.
Dass die Nazidiktatur, der leider zu viel Deutsche zu lange gefolgt sind, besiegt wurde, ist das alleinige Verdienst der Alliierten. Es ist ihren Anstrengungen zu verdanken, dass Deutschland nach 1945 die Chance auf einen Neuanfang erhielt.“