Es ist ein Fortschritt, dass diese Diskussion auch in der CDU geführt wird, und das zeigt: DIE LINKE wirkt! Aber: Bei der CDU bleiben bisher Branchen mit Tarifabschlüssen außen vor. Die CDU-Lohnuntergrenzen ermöglichen weiterhin Niedriglöhne und sehen eine Unterteilung in Ost und West vor. DIE LINKE fordert 10 Euro Mindestlohn und eine gesetzliche Mindestrente von 900 Euro.
DIE LINKE hat am 14. April 2011 die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 10 Euro beantragt. Leider haben alle anderen Fraktionen den Antrag abgelehnt. Ab dem 1. Mai 2011 ist der deutsche Arbeitsmarkt auch für Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa offen. Dies ist zu begrüßen. Aber es bedarf dringend Schutzmechanismen für die Beschäftigten.
Mehr als sechs Millionen Menschen, mehrheitlich Frauen, erhalten für ihre Arbeit nur Niedriglöhne. Fast 1,4 Millionen Menschen müssen ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken. Ab dem 1. Mai 2011 drohen weitere Verschlechterungen. Arbeitgeber profitieren dann davon, dass Menschen aus Mittel- und Osteuropa auch in Deutschland zu Niedriglöhnen arbeiten können, die in den jeweiligen Herkunftsländern gelten. So wollen die Arbeitgeber das Lohndumping verschärfen.
Klaus Ernst:
DIE LINKE ist die Mindestlohnpartei
Werner Dreibus:
Wir brauchen endlich einen gesetzlichen Mindestlohn!
Rede vom 19.06.2008 Mehr...
Kurzbewertung der geplanten Neufassungen des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen (MIA) und des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Sicherung von Mindestlöhnen.Aktueller Stand: die Entwürfe sind zur Zeit in der Ressortabstimmung (Abstimmung in den einzelnen betroffenen Ministerien) Mehr...
Pressemitteilung vom 30.04.2008 Mehr...
Pressemitteilung vom 25.04.2008 Mehr...
Pressemitteilung vom 17.04.2008 Mehr...
Pressemitteilung vom 14.04.2008 Mehr...
Pressemitteilung vom 30.03.2008 Mehr...
Pressemitteilung vom 13.03.2008 Mehr...
Rede vom 10.03.2008 Mehr...