Agnes Alpers, Sprecherin für berufliche Aus- und Weiterbildung der Fraktion DIE LINKE, ergänzt: „Sinnvoller als steuerliche Erleichterungen für einige wenige Hochqualifizierte wäre eine gebührenfreie berufliche Ausbildung. Dann gerieten auch Auszubildende, die ihre private Berufsausbildung selbst finanzieren müssen, gar nicht in die Bedrängnis, auf eventuelle Steuerrückzahlungen zu hoffen. Zudem würde es verhindern, dass wieder diejenigen ausgeschlossen werden, die ohnehin nicht die Möglichkeit haben, viele Tausender für eine Ausbildung auf den Tisch zu legen.
DIE LINKE fordert daher eine elternunabhängige, ausreichende staatliche Ausbildungsfinanzierung und eine angemessene Ausbildungsvergütung in beruflichen Ausbildungen.“