30. November 2011 Werner Dreibus

An die Betriebsräte und Beschäftigten der Kasseler Burger-King Filialen sowie die Gewerkschaft NGG und die DGB-Jugend in Nordhessen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Empörung habe ich von den skandalösen Vorgängen in den Kasseler Burger-King Filialen gehört. Es kann nicht sein, dass seit der Übernahme der vier Burger-King Filialen durch die „BL Restaurant Management GmbH“ Abmahnungen und ungerechtfertigte Kündigungen von Betriebsräten und Beschäftigten in höheren Lohngruppen an der Tagesordnung sind. Dagegen muss etwas getan werden!

Daher unterstütze ich ausdrücklich euren Protest und den Einsatz der Gewerkschaft NGG. Ich freue mich, dass es euch gelungen ist, die meisten ausgesprochenen Abmahnungen und Kündigungen erfolgreich anzufechten. Diese ersten Erfolge zeigen, dass die Beschäftigten von Burger King sich nicht einschüchtern lassen müssen. Es lohnt sich, zu kämpfen! Das arbeitnehmerfeindliche Treiben bei Burger-King in Kassel muss öffentlich gemacht werden. Die Kundinnen und Kunden müssen über die Situation der Beschäftigten Bescheid wissen. Nur gemeinsam und solidarisch ist es möglich, auch bei Burger King gute Arbeit mit einem fairen Lohn durchzusetzen.

Genauso wichtig, ist der Kampf der DGB Jugend gegen die miesen Ausbildungsbedingungen bei Burger King. Nur eine qualitativ gute Ausbildung, die die Jugendlichen umfassend auf den Beruf vorbereitet und auch fair vergütet wird, macht fit für die Zukunft!

Ich fordere die „BL Restaurant Management GmbH“ als Betreiber der Kasseler Burger-King Filialen auf, die Einschüchterungsversuche gegen Betriebsräte und Beschäftigte zu beenden, alle ungerechtfertigten Kündigungen zurückzuziehen und für gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen sowie faire Löhne sorgen.

Ich stehe ich an eurer Seite!

Werner Dreibus